
Die ersten Frühlingsblüher: was blüht im Februar und März
Der Garten liegt noch grau und kahl da, die Nächte sind frostig – und doch schiebt sich zwischen dem welken Laub schon der erste Farbtupfer nach oben. Krokusse gehören zu den mutigsten Blühern des Jahres: Sie öffnen sich, wenn sonst noch fast nichts wächst, und läuten für Auge und Biene den Frühling ein. In diesem Guide zeige ich dir, was schon im Februar und März blüht – und wie du es dir in den Garten holst.
Warum Krokusse so früh dran sind
Krokusse speichern in ihrer kleinen Knolle alles, was sie für die Blüte brauchen. Sobald die ersten milden Tage kommen, treiben sie los – oft noch durch eine dünne Schneedecke hindurch. Genau deshalb sind sie so wertvoll: Sie füllen die Lücke zwischen Winter und den späteren Zwiebelblumen wie Narzissen und Tulpen.
- blühen je nach Sorte von Februar bis März
- erste wichtige Nahrung für Bienen und Hummeln
- verwildern gern und kommen jedes Jahr wieder
Die Allerersten: botanische Krokusse
Wer nicht warten will, greift zu den botanischen (wilden) Krokussen. Krokus ‘Cream Beauty’ öffnet schon im Februar seine cremegelben Kelche und gehört zu den frühesten überhaupt. Diese kleinen Sorten sind zierlicher als die großblütigen, dafür aber besonders robust und ideal, um sie in den Rasen zu setzen.
Die großblütigen Klassiker: Flower Record und Pickwick
Etwas später, meist im März, folgen die großblütigen Gartenkrokusse mit ihren kräftigen Kelchen. Krokus ‘Flower Record’ leuchtet in sattem Violett und macht sich wunderbar in größeren Gruppen. Krokus ‘Pickwick’ fällt durch seine feine Streifung in Hell- und Dunkelviolett auf – aus der Nähe ein kleines Kunstwerk.
Farbe für den Frühling: Orange Monarch und Mischungen
Wenn du es bunt magst, bringt Krokus ‘Orange Monarch’ ein warmes, seltenes Orange ins frühe Beet. Und wer sich nicht entscheiden kann, greift zu einer Krokusmischung ‘Spring Stripes’: verschiedene gestreifte Sorten in einem Beutel, die zusammen ein lebendiges Frühlingsbild ergeben. Zart und himmelblau leuchtet dazwischen der Krokus ‘Aqua’.
So pflanzt du sie richtig
Krokuszwiebeln kommen im Herbst in die Erde – am besten von September bis November, bevor der Boden gefriert. Dann haben sie den Winter über Zeit, Wurzeln zu bilden.
- Tiefe: etwa 5–8 cm tief setzen
- Menge: in Gruppen von 10 oder mehr, das wirkt natürlicher
- Ort: sonnig bis halbschattig, gern auch im Rasen unter Bäumen
Frederikkes Tipp: Mähe den Rasen erst, wenn das Krokuslaub vergilbt ist. Die Blätter sammeln in dieser Zeit Kraft für die Blüte im nächsten Jahr – schneidest du sie zu früh ab, wird die Blüte mit den Jahren schwächer.
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Ein paar Handvoll Krokuszwiebeln im Herbst gepflanzt – und im nächsten Februar hast du den ersten Farbtupfer im Garten, wenn alle anderen noch auf den Frühling warten. Genau dafür lohnt sich das kleine bisschen Arbeit.
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Alle Preise sind Tagespreise und können sich ändern. Manche Sorten nur solange der Vorrat reicht.





