
Blumenzwiebeln für Einsteiger: womit du anfängst
Wenn du gerade erst mit dem Gärtnern anfängst, gibt es kaum etwas Dankbareres als Blumenzwiebeln. Du steckst sie im Herbst in die Erde, vergisst sie über den Winter – und im Frühling stehen sie einfach da und blühen. Kein Vorziehen, kein tägliches Gießen, kaum etwas, das schiefgehen kann. Hier kommen die sechs unkompliziertesten Sorten, mit denen du am besten startest.
Die goldene Regel: Spitze nach oben
Bevor es losgeht, nur eine einzige Regel, die du dir merken musst: Die spitze Seite der Zwiebel zeigt nach oben, die flache Wurzelseite nach unten. Als Faustregel pflanzt du jede Zwiebel etwa doppelt bis dreimal so tief, wie sie hoch ist. Mehr Theorie brauchst du fürs Erste nicht.
Krokus – der perfekte Anfang
Krokusse sind winzig, günstig und fast unkaputtbar. Sie gehören zu den Ersten, die im Spätwinter aus dem Boden schauen, und vermehren sich mit den Jahren von ganz allein. Eine Mischung wie 'Spring Stripes' bringt gleich mehrere Farben ins Beet oder in den Rasen – ideal zum Üben mit vielen Zwiebeln auf einmal.
Narzissen – pflanzen und vergessen
Kaum eine Zwiebelblume ist pflegeleichter als die Narzisse. Sie kommt Jahr für Jahr wieder, wird von Rehen und Wühlmäusen verschmäht und braucht praktisch keine Aufmerksamkeit. Die zierliche 'Poeticus var. Recurvus' duftet dazu wunderbar und verwildert gern – eine Sorte, die du einmal setzt und dann einfach machen lässt.
Tulpen – für das schnelle Erfolgserlebnis
Nichts sagt Frühling so laut wie Tulpen. Für den Anfang sind fertige Mischungen am einfachsten, weil Farben und Blütezeiten schon abgestimmt sind. 'Pink Champagne' in warmen Rosatönen und 'Camilla' mit ihrem frischen Farbenspiel liefern beide ein volles Beet, ohne dass du selbst kombinieren musst.
Allium – hoch, robust und wird nicht gefressen
Zierlauch bringt runde Blütenkugeln in Höhe und ist erstaunlich robust. 'Purple Sensation' setzt große violette Kugeln über das Beet, während die kleineren, weinroten Köpfe von 'Sphaerocephalon' im Frühsommer blühen, wenn die Tulpen schon vorbei sind. Bienen lieben beide – und du kannst die vertrockneten Kugeln im Herbst einfach stehen lassen.
Wann du pflanzt
Frühlingsblüher setzt du im Herbst, von September bis in den November, solange der Boden nicht gefroren ist. Wähle einen Platz, an dem kein Wasser stehen bleibt, denn Staunässe ist so ziemlich das Einzige, was Zwiebeln wirklich übelnehmen. Ansonsten gilt: einfach loslegen.
Frederikkes Tipp: Fang lieber mit vielen günstigen Zwiebeln einer Sorte an als mit einzelnen teuren. Zwanzig Krokusse in einer Gruppe machen mehr Freude – und mehr Eindruck – als fünf verstreute Edelsorten. Bei Zwiebeln gilt fast immer: Menge schlägt Auswahl.
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Such dir zwei oder drei dieser Sorten aus, setz sie im Herbst in die Erde – und lass dich im Frühling überraschen, wie einfach dein erstes Blütenjahr wird.
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Alle Preise sind Tagespreise und können sich ändern. Manche Sorten nur solange der Vorrat reicht.





