
Die besten Schmetterlingsstauden
An einem warmen Augustnachmittag ist ein Beet voller Sonnenhüte ein einziges Flügelschlagen: Tagpfauenauge, Admiral und Distelfalter sitzen mit langsam wippenden Flügeln auf den großen Blütenscheiben und saugen Nektar. Wer Schmetterlinge in den Garten holen will, braucht die richtigen Stauden, die von Hochsommer bis in den Herbst zuverlässig Nahrung liefern.
Was eine gute Schmetterlingsstaude ausmacht
Schmetterlinge sind wählerisch. Damit sie sich in deinem Garten wohlfühlen, sollten die Stauden ein paar Eigenschaften mitbringen:
- Offene, flache Blüten, auf denen die Falter gut landen und mit ihrem Rüssel an den Nektar kommen.
- Eine lange Blütezeit von Juli bis in den Oktober, wenn die meisten Falter fliegen.
- Ungefüllte Blüten: gefüllte Züchtungen sehen hübsch aus, bieten aber oft kaum noch Nektar.
- Einen sonnigen Standort, denn Schmetterlinge sind wechselwarm und suchen die Wärme.
Roter Sonnenhut (Echinacea): der Klassiker für Falter
Kaum eine Staude vereint diese Eigenschaften so gut wie der Rote Sonnenhut, botanisch Echinacea. Seine großen Blütenscheiben mit dem markanten, leicht erhabenen Mittelkegel sind wie geschaffen als Landeplatz. Von Juli bis in den September stehen sie voller Nektar, und die kräftigen Stiele halten auch das Gewicht eines Tagpfauenauges mühelos aus.
Ein weiterer Vorteil: Lässt du die verblühten Stängel im Herbst stehen, fressen im Winter Stieglitze und andere Vögel die Samen aus den Samenständen. So arbeitet der Sonnenhut gleich zweifach für die Tierwelt.
Diese Sonnenhut-Sorten locken besonders viele Schmetterlinge
Sonnenhut gibt es heute in vielen Farben, von klassischem Purpurrosa bis Lachs und Weiß. Diese Sorten haben sich bei uns bewährt:
- 'Magnus': der bewährte Klassiker mit großen, purpurrosa Blüten und waagerecht stehenden Zungenblüten, ein echter Faltermagnet.
- 'Green Jewel': ungewöhnlich grünlich-weiß, ungefüllt und sehr nektarreich.
- 'SunSeekers Salmon': warme Lachstöne, die im späten Beet leuchten.
- 'Cherry Fluff' und 'Double Decker': zwei besondere Sorten für alle, die es außergewöhnlich mögen.
Weitere Stauden, die Falter lieben
Damit vom Frühsommer bis zum ersten Frost immer etwas blüht, kombinierst du den Sonnenhut am besten mit weiteren Falterpflanzen:
- Fetthenne (Sedum) ist im September und Oktober die letzte große Tankstelle vor dem Winter.
- Wasserdost, Duftnessel (Agastache) und Sonnenbraut verlängern das Nektarangebot in den Spätsommer.
- Zierlauch (Allium) lockt schon im Frühsommer Falter und Bienen an.
So wird dein Beet zum Schmetterlingsmagneten
Pflanze Schmetterlingsstauden immer in kleinen Gruppen statt einzeln, dann finden die Falter sie leichter und können bequem von Blüte zu Blüte wandern. Wähle einen sonnigen, möglichst windgeschützten Platz, denn bei Wind bleiben die Falter lieber am Boden.
Verzichte im Beet auf Spritzmittel und lass im Herbst ruhig etwas Unordnung zu: Verblühtes und Laub bieten Raupen und Puppen einen sicheren Unterschlupf durch den Winter.
Frederikkes Tipp: Lege in die Nähe deiner Sonnenhüte einen flachen Stein, der in der Sonne liegt. Schmetterlinge nutzen ihn zum Aufwärmen und breiten dort ihre Flügel aus, bevor sie an den Blüten Nektar tanken. So beobachtest du sie aus nächster Nähe.
Ein einziges Beet mit Sonnenhüten kann einen ganzen Garten in ein Falterparadies verwandeln. Sieh dich in Ruhe bei unseren Echinacea-Sorten um und such dir deine Lieblingsfarben aus.
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Sortiment und Verfügbarkeit können sich ändern.