
Krokus pflanzen & pflegen
Wenn der Schnee kaum geschmolzen ist und der Garten noch grau daliegt, schieben sich die ersten Krokusse durch die Erde – manchmal sogar durch eine dünne Schneedecke hindurch. Kaum eine Blume kündigt den Frühling so früh und so fröhlich an. Und das Beste: Krokusse gehören zu den anspruchslosesten Zwiebelblumen überhaupt.
Wann und wo Krokusse pflanzen
Krokusse sind Herbstzwiebeln: Sie kommen zwischen September und November in die Erde, damit sie über den Winter Wurzeln bilden und im Februar oder März blühen.
Am wohlsten fühlen sie sich an einem sonnigen bis halbschattigen Platz mit durchlässigem Boden. Staunässe vertragen sie nicht. Unter Laubbäumen sind sie ideal aufgehoben, denn im zeitigen Frühjahr fällt dort noch genug Licht durch die kahlen Äste.
Die richtige Pflanztiefe
Krokusknollen sind klein, entsprechend flach werden sie gesetzt: etwa fünf bis acht Zentimeter tief und im Abstand von rund fünf Zentimetern. Wie bei allen Zwiebeln gilt die Faustregel dreimal so tief wie hoch.
Setze die Knollen in Gruppen von zehn, zwanzig oder mehr – einzeln wirken Krokusse verloren, in Tuffs dagegen wie ein bunter Teppich. Die Spitze zeigt nach oben; bei ganz runden Knollen legst du sie einfach seitlich ein.
Im Beet, im Rasen und im Topf
- Im Beet: Kombiniere sie mit anderen Frühblühern wie Schneeglöckchen und Winterlingen für eine lange Blühfolge.
- Im Rasen: Botanische Krokusse verwildern wunderbar im Gras. Wichtig: Mähe erst, wenn das Laub vollständig eingezogen ist.
- Im Topf: Auf Balkon und Terrasse holst du dir die Blüten direkt vor die Nase. Sorge für ein Abzugsloch und stelle die Töpfe kühl.
Pflege: fast von allein
Krokusse machen kaum Arbeit. Gieße nur bei anhaltender Trockenheit während der Wachstumszeit. Gedüngt werden muss selten – ein wenig Kompost im Herbst reicht völlig.
Das Wichtigste kommt nach der Blüte: Lass das Laub stehen, bis es von selbst vergilbt. In dieser Zeit sammelt die Knolle Kraft für das nächste Jahr. Schneidest du zu früh, wird die Blüte im Folgejahr schwächer.
Vermehren und verwildern
Fühlen sich Krokusse wohl, vermehren sie sich von ganz allein – über Tochterknollen und Selbstaussaat. Aus einer Handvoll Knollen wird über die Jahre ein dichter Teppich. Wird ein Horst nach einigen Jahren zu dicht, kannst du ihn nach dem Einziehen des Laubs ausgraben, teilen und neu verteilen.
Frederikkes Tipp: Achte auf hungrige Mäuse und Wühlmäuse – für sie sind Krokusknollen eine Delikatesse. Ein Pflanzkorb aus Draht oder eine Schicht scharfer Splitt rund um die Knollen hält die Nager fern. Botanische Krokusse werden übrigens seltener angeknabbert als die großblumigen Sorten.
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Ein paar Krokusse im Herbst gesetzt, und schon der erste warme Februartag verwandelt sich in ein kleines Fest. Stöbere durch die Sorten und such dir deine Frühlingsboten aus.
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Alle Preise sind Tagespreise und können sich ändern. Manche Sorten nur solange der Vorrat reicht.





