Bodendecker, die Unkraut unterdrücken
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Bodendecker, die Unkraut unterdrücken

Frederikke Jensen
Geschrieben von Frederikke Jensen - 17-07-2026

Jeder freie Fleck Erde ist eine Einladung fürs Unkraut. Der entspannteste Weg, dagegenzuhalten, ist kein Hacken am Wochenende, sondern eine dichte Bepflanzung: Wo Blätter den Boden beschatten, keimt kaum noch etwas. Flächendeckende Stauden übernehmen genau diese Arbeit – und sehen dabei auch noch schön aus.

Wie Pflanzen Unkraut unterdrücken

Echte Bodendecker im engen Sinn sind flache Teppichpflanzen. Aber auch aufrechte, dicht wachsende Stauden wirken ähnlich, wenn du sie eng genug setzt. Das Prinzip ist immer dasselbe: Das Laub schließt sich über dem Boden, es kommt kaum Licht auf die Erde, und Unkrautsamen keimen erst gar nicht. Je schneller sich eine Pflanzung schließt, desto weniger musst du später jäten.

Sechs Stauden für eine dichte, geschlossene Fläche

Diese Sorten wachsen schön buschig und füllen freie Flächen zügig:

  • Flammenblume „Sherbet Blend“: bildet dichte Horste, die den Boden im Sommer komplett beschatten.
  • Astilbe „Younique Salmon“: ideal für feuchten Halbschatten, wo sie mit ihrem gefiederten Laub eine geschlossene Decke bildet.
  • Schleierkraut „Paniculata“: breit ausladend und luftig, deckt überraschend große Flächen ab.
  • Akelei „Black Barlow“: versät sich gern selbst und füllt Lücken mit der Zeit von allein.
  • Sterndolde „Sparkling Stars White“: dichtes, tief grünes Laub, das die Erde bis zum Herbst bedeckt.
  • Roter Sonnenhut „Double Decker“: kräftige Horste, die eng gepflanzt eine geschlossene Beetfläche ergeben.

So gelingt eine geschlossene Pflanzung

Der wichtigste Trick ist der Abstand: Setze die Pflanzen enger, als es auf dem Etikett steht, dann schließt sich die Fläche schneller. Im ersten Jahr, solange die Lücken noch offen sind, hilft eine dünne Mulchschicht aus Rindenhäcksel oder Laub. Sie hält Unkraut zurück und die Feuchtigkeit im Boden, bis die Stauden die Arbeit selbst übernehmen.

Pflege in den ersten Wochen

In den ersten Monaten musst du noch etwas jäten und regelmäßig gießen, damit die jungen Pflanzen gut anwachsen. Danach wird es von Jahr zu Jahr leichter: Sobald sich das Laub schließt, erledigt die Pflanzung den größten Teil von allein. Ein Frühjahrsschnitt und etwas Kompost reichen dann meist aus.

Frederikkes Tipp: Kombiniere früh austreibende und spät austreibende Stauden. So ist der Boden über die ganze Saison bedeckt und Unkraut findet auch im Frühjahr keine offene Lücke, in der es sich breitmachen könnte.

Zur ganzen Stauden-Auswahl

Eine dichte Bepflanzung ist die schönste Art, Unkraut auszubremsen – ganz ohne Folie und ständiges Hacken. Setz die Pflanzen eng, gib ihnen ein Jahr Zeit, und danach macht das Beet den größten Teil von allein.

Sortiment und Verfügbarkeit können sich ändern.