
8 wunderbare Blumenzwiebeln für den Schnittgarten: Jetzt pflanzen, im Frühling schneiden
Es hat etwas zutiefst Befriedigendes, im Herbst eine Zwiebel zu pflanzen, sie völlig zu vergessen – und an einem Morgen im März zu entdecken, dass sie ganz von allein gekommen ist. Der Frühling beginnt nicht im Frühling. Er beginnt jetzt.
Die Zwiebeln sind da, und die besten Sorten sind die, die zuerst vergriffen sind. Hier sind acht Zwiebelgattungen, die nicht nur das Beet schmücken, sondern sich wirklich schneiden und ins Haus tragen lassen – vom ersten Schneeglöckchen im Januar bis zum letzten Allium im Juni.
Kurz zum Timing: Die Zwiebeln werden im Herbst gepflanzt, solange der Boden noch mild ist – typischerweise von September bis November. Anemonen sind die Ausnahme: ihre Knollen werden im zeitigen Frühjahr eingeweicht, kühl vorgetrieben und gesetzt, sobald der ärgste Frost vorbei ist.
1. Allium (Zierlauch)
Der Architekt im Beet
Allium ist der Architekt des Schnittgartens. Die perfekt runden Kugeln sitzen auf hohen, geraden Stielen und halten ihre Form wochenlang – im Beet wie in der Vase. Setze sie in Gruppen von fünf oder sieben zwischen die Stauden, dann erheben sie sich im Juni wie violette Planeten über alles andere.
Und wenn die Blüte vorbei ist, trocknen sie zu Samenständen, die du den ganzen Winter schneiden und verwenden kannst. Als Zwiebel, die nach Zwiebel schmeckt, lassen Mäuse sie übrigens in Ruhe.
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2. Narzissen
Der meiste Frühling für die geringste Mühe
Keine andere Zwiebel schenkt so viel Frühling für so wenig Mühe. Narzissen kommen Jahr für Jahr wieder, Mäuse und Rehe lassen sie stehen, und sie reichen von zartem Creme bis zu tiefem Aprikos.
Für die Vase wähle die duftenden Poeticus- und gefüllten Sorten. Ein Hinweis: Lass frisch geschnittene Narzissen das erste Mal eine Nacht allein stehen, denn ihr Saft bekommt anderen Blumen nicht.
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3. Krokus
Das erste Zeichen, dass sich das Blatt wendet
Der Krokus ist das erste Zeichen, dass sich das Blatt wendet. Beim kleinsten Sonnenstrahl im Februar öffnet er sich und schließt sich abends wieder, und er braucht praktisch nichts: steck ihn in den Rasen oder unter einen Baum, und er breitet sich von selbst aus.
Für die Vase in der Knospe schneiden und in ein niedriges Glas stellen – eine Handvoll Krokusse auf dem Küchentisch im Februar ist den ganzen Winter wert.
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4. Traubenhyazinthen (Muscari)
Das kleine Arbeitspferd, das keinem Strauß fehlt
Muscari ist das kleine Arbeitspferd, das keinem Strauß fehlen darf. Die tiefblauen Trauben bilden den dunklen Grund und das Gegengewicht zu allem Hellen ringsum, und aus der Nähe duften sie zart süß.
Pflanze sie dicht – 30, 50, 100 Stück – denn die Wirkung entsteht aus der Menge. Sie vermehren sich willig und werden mit den Jahren nur schöner.
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5. Iris (Schwertlilie)
Die Elegante, die nach Veilchen duftet
Die Iris ist die Elegante. Die niedrigen Reticulata-Typen kommen schon im Februar-März, nur zehn Zentimeter hoch, und duften nach Veilchen – aber nur, wenn du sie dort pflanzt, wo du ganz nah herankommst: in einen Topf an der Tür, in eine Fuge zwischen den Platten.
Setze mindestens fünfzehn zusammen – allein verschwinden sie in der nackten Erde im Februar.
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6. Hyazinthen
Der Duft, der einen ganzen Raum füllt
Der Duft. Deshalb pflanzt man Hyazinthen. Ein einziger Stiel kann einen ganzen Raum füllen, und die Farben reichen von eiskaltem Weiß über gepudertes Aprikos bis zu fast schwarzem Bordeaux.
Im Beet stehen sie im ersten Jahr streng und förmlich und werden in den folgenden Jahren lockerer und natürlicher – was vielen in einem Strauß besser gefällt.
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7. Schneeglöckchen
Das erste. Bricht durch den gefrorenen Boden
Das erste. Das Schneeglöckchen bricht im Januar und Februar durch den gefrorenen Boden und sagt, dass das Schlimmste vorbei ist. Pflanze es dort, wo du jeden Tag vorbeigehst – entlang des Weges, an der Tür – und versetze es nicht.
Mit den Jahren wird es zu dichten Horsten, und ein winziger Strauß Schneeglöckchen in einem kleinen Glas ist eine Tradition, die es wert ist, gepflegt zu werden.
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8. Anemonen
Die mit der schwarzen Mitte
Und zum Schluss die mit der schwarzen Mitte. Die Anemone lässt alle anderen Farben hervortreten, und sie blüht Woche für Woche williger, je mehr du schneidest. Die großen De-Caen-Typen sind die klassischen Straußanemonen.
Ein Hinweis: Anemonen werden – anders als die echten Herbstzwiebeln – als Knollen im zeitigen Frühjahr gelegt. Weiche sie vorher ein paar Stunden ein und treibe sie kühl vor.
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Nur drei wählen?
Acht Gattungen sind viel auf einmal. Willst du einfach einen Garten, der von Februar bis Mai blüht, dann pflanze diese drei – sie blühen nacheinander und decken zwischen sich die ganze Frühlingssaison ab.
- Traubenhyazinthe 'Armeniacum' für März. Der dunkelblaue Grund, der alles andere hervortreten lässt. Kostet fast nichts und vermehrt sich selbst.
- Narzisse 'Thalia' für April. Weiß, zart und vollkommen robust – Mäuse und Rehe rühren sie nicht an, und sie kommt jedes Jahr wieder.
- Allium 'Purple Sensation' für Juni. Die violetten Kugeln auf hohen Stielen, die den Garten designt aussehen lassen.
Wann bekommst du die Zwiebeln – und wann kommen sie in die Erde?
Bestelle jetzt – gepflanzt wird im Herbst. Die Zwiebeln sollen im Herbst in die Erde, solange der Boden noch mild ist. Bis dahin lagern sie bei uns unter optimalen Bedingungen für Temperatur und Luftfeuchtigkeit – besser als drei Monate in einem warmen Schuppen.
Pflanze von September bis November, am besten vor dem ersten harten Nachtfrost, damit die Zwiebel vor dem Winter Wurzeln schlägt. Faustregel für die Tiefe: dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist.
Die besten Sorten sind zuerst vergriffen. Wir kaufen einmal pro Saison bei niederländischen Züchtern ein – ist eine Sorte weg, ist sie bis zum nächsten Jahr weg. Wer jetzt bestellt, hat die ganze Auswahl.
Seit 2004. Bloomenwelt begann als der Tulpentraum einer Frau auf der Ostseeinsel Bornholm und ist heute ein unabhängiges Familienunternehmen mit über 15 Mitarbeitern – und seit 2024 auch in Deutschland.
So gelingt der Schnittgarten
In Gruppen pflanzen, nicht in Reihen. Fünf, sieben oder zehn Zwiebeln einer Sorte in einer Gruppe wirken weit mehr als zwanzig einzeln übers Beet verteilt – und man kann schneiden, ohne dass das Beet gepflückt aussieht.
Tief genug pflanzen. Dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist. Zu tief ist selten ein Problem; zu flach fast immer.
Ein extra Beet zum Schneiden. Schon ein Streifen von einem Meter hinter dem Gewächshaus oder entlang der Hecke macht den Unterschied. So musst du nicht zwischen einem schönen Garten und einer vollen Vase wählen.
Das Laub stehen lassen. Die gelben, langweiligen Blätter bauen die Blüte des nächsten Jahres. Schneide sie erst ab, wenn sie ganz eingezogen sind.
Viel Freude beim Pflanzen im Herbst – und mit den Sträußen, die daraus werden.
Die Preise sind Tagespreise und können sich ändern. Manche Sorten nur solange der Vorrat reicht.










































